Therapieoption bei erektiler Dysfunktion
Schwellkörperprothesen
Eine Schwellkörperprothese, auch als Penisprothese bezeichnet, ist eine medizinische Vorrichtung, die in den Penis eingesetzt wird, um Männern mit erektiler Dysfunktion (ED) zu helfen. Sie wird empfohlen, wenn andere Behandlungsoptionen nicht wirksam sind. Die Prothesen sind von aussen nicht sichtbar. Die Kosten für die Implantation werden von den Krankenkassen übernommen.
Arten von Schwellkörperprothesen:
1. Aufpumpbare Prothesen: Diese bestehen aus zwei aufblasbaren Zylindern, einer Pumpe und einem Flüssigkeitsreservoir. Die Pumpe wird in den Hodensack eingesetzt und ermöglicht es, die Zylinder bei Bedarf aufzupumpen und eine Erektion zu erzeugen.
2. Halbsteife (formbare) Prothesen: Diese bestehen aus biegsamen Stäben, die den Penis dauerhaft fest, aber biegbar machen. Sie können manuell in die gewünschte Position gebracht werden.
Vorteile einer Schwellkörperprothese:
- Sie bietet eine zuverlässige und langanhaltende Lösung für erektile Dysfunktion.
- Die meisten Männer und ihre Partner berichten über eine hohe Zufriedenheit nach der Operation.
- Die aufblasbaren Prothesen ermöglichen eine natürliche Erektion und eine diskrete, nicht-erektile Position.
Was Sie erwarten können:
- Die Implantation einer Schwellkörperprothese ist ein chirurgischer Eingriff, der in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt wird.
- Nach der Operation ist eine Erholungszeit von einigen Wochen erforderlich.
- Es besteht ein geringes Risiko für Komplikationen wie Infektionen oder mechanische Probleme mit der Prothese.
Fabrikate
Ein der innovativsten Hersteller für urogenitale Prothesen ist die Firma ZSI aus Genf (Schweiz).
Schwellkörperprothese Überblick

Handhabung einer Schwellkörperprothese

Am Beispiel der ZSI 475

